Eindrücke: Der Kaiserstuhl, Teil 3

Sonntag, 29. Juli 2012

Der Kaiserstuhl, Teil 3

Es gilt heute nicht nur die Folgen dieser in den 1970er Jahren gebauten Großterrassen zu reparieren, sondern es steht auch der Naturschutz im Vordergrund. Durch die einmalige Lage und das besondere Klima haben sich am Kaiserstuhl einige besondere Pflanzen- und Tierarten erhalten.

Man versucht Biotope zu schaffen, wie z.B. durch das Errichten von Trockenmauern zur Stützung der Rebterrassen.

Trockenmauer aus Vulkangestein in Achkarren



Die Errichtung von Trockenmauern ist Schwerstarbeit. Für 1 qm Mauerfläche muss ca. 1 Tonne Steine bewegt werden. Aber diese Mauern haben viele Vorteile: das dunkle Vulkangestein speichert die Sonnenwärme und gibt sie nachts wieder an den Boden der darüberliegenden Rebterrasse ab. Zudem bieten die Nischen und Hohlräume ideale Unterschlupfmöglichkeiten für Eidechsen und andere wärmeliebende Tiere, wie auch tagsüber für Nachtfalter.

Der Russische Bär oder die Spanische Flagge (Euplagia quadripunctaria)
zählt zu den (teils tagaktiven!) Nachtfaltern

Hier findet man noch etwas mehr über diesen Nachtfalter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_B%C3%A4r



Kommentare:

  1. Quel beau mur de pierres ! Il faut que je l'envoie à une de mes voisines !

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  2. Le papillon a beaucoup de traits communs avec les Arctiides nord américaines.

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  3. Behind the stone wall there is a thick layer of garvel. This is necessarry for the drainage of the rainwater. And the longer stones of the wall stick into that layer and give the whole thing stability.

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