Eindrücke: Gewerbepark Breisgau, Teil 1

Montag, 1. Oktober 2012

Gewerbepark Breisgau, Teil 1


Auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens Bremgarten ist inzwischen ein Gewerbepark entstanden. Verschiedene Dienstleistungs- und Technologiefirmen sowie unterschiedliche Handwerksbetriebe haben sich dort angesiedelt. Das Konzept des Gewerbegebiets versucht einen Spagat zwischen Industrieansiedlung und parkähnlichen Grünflächen mit ausgewiesenen Naturschutzgebieten: von dem insgesamt 564 Hektar großen Gelände sind 267 Hektar unter Natur- oder Landschaftsschutz gestellt. Erhalten blieb der Flughafen, wenn auch mit verkürzter Landebahn; ein Industriegleis mit Anschluss an die Rheintaltrasse kam dazu. Und auch die Nähe zur Autobahn A5 (Karlsruhe-Basel), sowie die Nähe zu Frankreich und auch der Schweiz machen die Lage für Firmen attraktiv.
Direkt im Gewerbepark wird Strom und Fernwärme erzeugt, einmal durch eine Anlage, die aus Restmüll Energie gewinnt, wie auch durch eine der größten Freiland-Solaranlagen in Süddeutschland.

Ein Blick von oben





Das Flugzeugmodell am Eingang zum Gewerbepark erinnert an die vergangene Nutzung als Militärflughafen. Ab März 1954 gehörte das Gelände als Teil der Nato zur französischen Armée de l'air. Frankreich zog sich später aus den militärischen Teilen der Nato zurück und im Mai 1968 wurde das Gelände der deutschen Luftwaffe übergeben. Die verlegte das Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann" (AG 51) nach Bremgarten. Nach dem Fall der Berliner Mauer löste sich die Einheit zum 31. März 1993 auf. Teile des Platzes wurden dann noch bis Ende 1995 von der Deutsch-Französischen Brigade genutzt. Danach begann die zivile Nutzung des Platzes als Gewerbepark.



An einem Flugzeug-Hangar ist die "Eule"zu sehen, das Wappen des ehemaligen AG 51. Heutzutage wird sie von der Sportfluggruppe "Immelmann" e.V. als Wappen benutzt.





Am Industriegleis steht Firmen die Diesellok 101 der Rhenus Rail, St. Ingbert, zur Verfügung (NVR Nr. 9280 1202 423-0 D-RRI, Baujahr 1972). 
 



Durch die parkähnlichen Grünflächen, die an manchen Stellen durchaus "wilder" aussehen und nicht so gepflegt wie auf dem Bild unten, kann man in den wärmeren Monaten einiges an Fauna und Flora beobachten, was man in einem Industriegebiet eigentlich nicht erwartet. Beispiele dafür werde ich im 2. und 3. Teil des Berichts über den Gewerbepark zeigen.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Liebe Blogbesucher, vielen Dank für die netten Kommentare! Ich freue mich über jeden einzelnen!
Um Spammern keine Chance zu geben, werden Kommentare erst nach Freischaltung sichtbar. Außerdem habe ich inzwischen eine Sicherheitsabfrage eingebaut. Auch die dient dazu, diesen Blog weniger angreifbar zu machen. Ich bitte um Verständnis!
Herzliche Grüße
Calendula

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...