Vom Schauinsland zum Bodensee


Wer schon länger meinen Blog hier verfolgt, der erkennt sie wieder: die windschiefen Bäume auf dem Schauinsland im Schwarzwald (siehe auch Post vom 04.07.12)





Wenn man vom selben Standort nach rechts schwenkt, dann sieht man 'woher der Wind weht'. Nämlich aus Westen, von der Rheinebene herauf.
Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick über den Stohren bis ins Elsass zu den Vogesen.


Und warum ich hier oben war, hatte auch noch einen anderen Grund als die schöne Aussicht: ich musste mal wieder 'Seeluft' schnuppern. Und der kürzeste Weg zum Bodensee ist nun mal die Strecke über den Südschwarzwald (Stohren - Schauinsland - Feldberg)...


Der Feldberg (1493 m ü. NN) vom Schauinsland (ca. 1200 m ü. NN) aus gesehen

 ....die Baar (eine sich anschließende Hochebene Richtung Osten, zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb) und dann durch den Hegau mit seinen Vulkankegeln wieder nach unten zum See.
Obwohl das Wetter sehr diesig war, kann man diese markanten Berge - alles Überreste von Vulkanen - gut erkennen. Ganz in der Ferne, nur noch zu erahnen, die Schweizer Alpen.

Der Hegau mit seinen Vulkankegeln

Und dann kommt man am Bodensee an und wird vom herrlichsten Wetter begrüßt: ein Mix aus Sonne, Schleierwolken und Nebelresten. Die Schweizer Alpen zum Greifen nahe. Ich musste erst einmal tief Luft holen.

Schloss Montfort in Langenargen

Rechts der Säntis mit fast 2502 m ü. NN

UND als ich meine Anmeldung im Touristenbüro abgebe, bekomme ich zur Begrüßung einen Apfel geschenkt. Keinen dieser geschmacklosen,  hochgezüchteten Sorten, sondern einen duftenden, aromatischen Apfel. Einen Bodensee-Apfel eben, dafür ist das Bodenseegebiet ja auch bekannt.





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