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Es werden Posts vom November, 2012 angezeigt.

Die Staufener Burgruine

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Es gibt hier einige geschichtsträchtige Orte. Einer davon ist Staufen im Breisgau mit der Staufener Burg.

Bei der Entstehung des Oberrheingrabens (Beginn vor 35 Mio Jahren) blieben bei der Absenkung der Rheinebene Schollen stehen, die heute noch aus der Ebene hervorragen. Dazu gehört der Tuniberg und eben auch der Staufener Schlossberg (obwohl dieser durch Erosion eher wie ein Vulkankegel aussieht). Die exponierte Lage zwischen Rheinebene und Schwarzwald nutzten wohl schon die Römer. Den Funden nach zu schließen stand dort ein römisches Castell (Wachtturm).
Die Burg entstand wahrscheinlich im Laufe des 12. Jahrhunderts und wurde bis 1602 von den "Herren von Staufen" bewohnt. Nach dem Tod des letzten Nachfahren (Georg Leo von Staufen) im Jahre 1602 war die Burg noch bis 1607 bewohnt. 1632 besetzten die Schweden die Burg und zerstören sie. 1896 erwarb die Stadt Staufen die Burgruine und ließ sie restaurieren, um sie vor dem völligen Zerfall zu schützen.



Den Schlossberg kann m…

Eisenbahnen fotografieren

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Man geht ja davon aus, dass Züge zu fotografieren nicht wirklich schwierig sein kann. Einfach sich irgendwo an der Trasse postieren und auf den Zug warten. Wenn er dann endlich kommt ... knips!

Doch manchmal entwickelt sich das zu einer sportlichen Übung. Keine Sorge: ich meine jetzt nicht damit, dass ich auf den Gleisen herumklettere! Bewahre!

Manchmal bekomme ich einen Tipp (wie immer von meinem Neffen), dass mal wieder eine besondere oder seltene Lok auf der Rheintaltrasse fährt. Da bin ich dann schon ganz gespannt darauf! Dann suche ich mir natürlich eine geeignete Stelle und freue mich über so zufällig vorbeifahrende außerplanmäßige Gespanne wie dieses:



Oder man hat die Chance eine dieser fast 30 Jahre alten Lokomotiven aus dem Bestand der SBB Cargo AG in Aktion zu sehen:




Ein Blick auf die Uhr ... die Anspannung wächst. Man hat ja nur die eine Chance auf ein Foto.

ABER DANN! Dann passiert DAS: ein Güterzug wird auf ein Nebengleis geleitet, um einen schnelleren Zug vorbeifahren …

Sonnenaufgang

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Je mehr es Richtung Winter geht, desto später geht die Sonne auf. Das gibt auch so Eulen wie mir die Gelegenheit, einen Sonnenaufgang zu sehen. Und wenn es dann noch so ein fotogener ist wie dieser hier, dann um so besser.  ;-)




Eine ungewöhnliche Herde

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Eine Gans als Aufpasser ....



.... ein Pferd ...



.... ein Esel ....



.... ein Lama (Alpaka?)



.... noch ein Pferd ....



.... und ein drittes Pferd und noch ein beiges Alpaka ....



... und nochmal zwei Alpakas ...



... und diese kunterbunte Herde lebt friedlich zusammen auf einer großen Weide ....





Baggersee

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Baggerseen entstehen hier im Rheintal durch Abbau von Kies oder Sand. Die Teile, die nicht mehr zum Abbau genutzt werden, werden renaturiert. Meist werden die so entstandenen Seen im Sommer zum Baden oder als Naherholungsgebiet genutzt.
Aber auch in den kälteren Monaten, wenn der See dann verwaist ist, lohnt sich ein Besuch. Es bieten sich manchmal stimmungsvolle Motive.
Die Bilder stammen von einem Baggersee in der Nähe des Tunibergs.











Inversionswetterlage

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Bei einer Inversionswetterlage ist die Welt auf den Kopf gestellt: oben auf den Bergen ist es warm und es herrscht herrliches, sonniges Wetter. Dagegen ist es in den Tallagen kalt und im Herbst oftmals neblig.
Wann immer man die Gelegenheit hat bei so einer Wetterlage ins Gebirge zu fahren, sollte man sie ergreifen. Das Panorama ist einmalig!

Der Belchen im Schwarzwald eignet sich natürlich sehr dafür. 300 000 Besucher im Jahr zeigen, dass das kein Geheimtipp mehr ist. Man hat einen wunderbaren Rundumblick: nach Norden und Osten über den Schwarzwald, nach Süden über die Rheinebene in die Schweiz mit Blick auf die Alpenkette und nach Westen über die Rheinebene ins Elsass und die Vogesen.

Das Belchengebiet steht seit 1949 unter Naturschutz, und seit 2001 ist der Belchengipfel für Privatautos gesperrt. Um auf den Gipfel zu kommen, muss man sich also entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg machen, oder man nutzt die Gondelseilbahn. Diese bringt einem in ca. 5 min zum Belchenhau…