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Es werden Posts vom September, 2012 angezeigt.

Raupe

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Eine ca. 5,5 cm lange Raupe mit einem auffälligen gelb-schwarzen Muster kletterte auf Nahrungssuche auf einer abgemähten Böschung entlang.







Es ist die Raupe der Möndcheneule (Calophasia lunula). Ein Bild des Nachtschmetterlings siehe hier.
Die eigentliche Futterpflanze, das "Echte Leinkraut" (Linaria vulgaris), wuchs glücklicherweise noch in der Nähe und war nicht der Mähmaschine zum Opfer gefallen. 
Wenn man sich die Pflanze anschaut, kann man sich auch vorstellen, dass DORT das gelb-schwarze Muster der Raupe eine sehr gute Tarnung ist.


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Was für ein Glück ...

.... dass die Herrschaften, die von hier aus ins Visier genommen werden ....



.... und diese Lichtung durchwühlt haben ...




.... gerade nicht anwesend waren, sonst hätte ich nämlich weder die Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale) entdeckt ....






.... noch diese Gruppe "Vierblättriger Einbeeren" (Paris quatrifolia), von denen die meisten eigensinnig einfach fünfblättrig waren ...





Sowohl die Herbstzeitlosen, als auch die Einbeeren sind Giftpflanzen, die durchaus tödliche Wirkung haben können.

Der Hauptinhaltsstoff der Herbstzeitlosen, das Colchicin, wird in der Medizin als Tabletten bei akuten Gichtanfällen eingesetzt. Aber auch da sollte der Patient genau darüber aufgeklärt sein, dass er nicht eigenmächtig die Dosis erhöhen darf.

Im Mittelalter hat man den Saft der Einbeere zum Desinfizieren bei schweren Infektionskrankheiten wie Pest und Tollwut verwendet. Daher auch der Trivialname "Pestbeere". Verwechslungsmöglichkeiten bestehen bei der Einbee…

Wanzen

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Bei dem Wort "Wanzen" fallen einem im Normalfall nur irgendwelche blutsaugenden Viecher ein - aus vergangenen Zeiten: "Bettwanzen" - oder Ungeziefer, das gefährliche Krankheiten übertragen kann, wie
z. B. Raubwanzen in Mittel- und Südamerika, die Überträger der Chagas-Krankheit sind.

Dabei ernähren sich die meisten der verschiedenen Wanzenarten hier in unseren Breiten von Pflanzensäften, die sie aus den Blättern und Samen saugen. Unter diesen Arten gibt es welche, die oft für Käfer gehalten werden, wenn man sie an Pflanzen sitzen sieht. Bestes Unterscheidungsmerkmal: Käfer haben harte Deckflügel, Wanzen nicht.

Die signalrote Farbe und das Muster der Wanzen soll natürlich potentiellen Fressfeinden von vorne herein mitteilen: "versuch' mich gar nicht erst zu fressen, ich bin ungenießbar!"


Feuerwanzen sind harmlose, sehr gesellige Tiere. Man findet sie meistens in großer Anzahl an einer Pflanze. Sie sind ca. 9-11,5 mm groß.




Streifenwanzen sind ca. 9-…

Der Tuniberg

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Einen "Steinwurf" vom Kaiserstuhl entfernt erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung ein flacher ca. 9 km langer und ca. 3 km breiter Bergrücken. Der Tuniberg. Und obwohl die beiden Erhebungen gerne "in einen Topf geworfen" werden, unterscheiden sie sich doch wesentlich nur allein schon vom geologischen Untergrund. Während der Kaiserstuhl vulkanischen Ursprungs ist, so besteht der Tuniberg aus Kalkstein mit einer Lehm- und Lössauflage.









Am Tuniberg wird nicht nur Wein angebaut (vor allem Burgunder), sondern auch verschiedene Obstsorten und Spargel.

Hier sind ein paar Eindrücke von meinen Spaziergängen im Spätsommer - oder sollte ich besser Frühherbst sagen?









Heißluftballon

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Vor ein paar Tagen fotografiert: eine Fahrt im Heißluftballon über das Markgräflerland bei herrlichem Wetter - von unten gesehen!









Und irgendwie ...  hm ... es fällt mir bei dem Anblick das Buch "Fünf Wochen im Ballon" von Jules Verne ein (Cinq semaines en ballon). Ich bin schrecklich, ich weiß; aber ich gehe doch davon aus, dass DIESE Ballonfahrt hier nicht so abenteuerlich wurde! ;-)


Unterwegs im Markgräflerland

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Im Süden des Markgräflerlands zwischen Schliengen, Kandern und Binzen wechseln sich am Saum des Schwarzwaldes sanfte Hügel, offene Hochebenen und Waldgebiete ab.












Tagpfauenauge - Aglais io

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Die Flügelunterseite fast schwarz - man könnte den Schmetterling beinahe für ein welkes, dürres Blatt halten.




So wird es wohl auch Fressfeinden des Schmetterlings, z.B. Vögeln, ergehen. Doch was für einen Schreck bekommen sie wohl, wenn der Falter seine Flügel ruckartig auseinanderklappt und es so aussieht, als ob sie plötzlich von zwei riesigen Augen angestarrt werden!






Es ist ein "Tagpfauenauge" (Aglais io) und gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae).
Er hat eine Flügelspannweite von 50-55 mm.

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Na, Lust auf eine echte Schwarzwälder Bachforelle?


Waldspaziergang

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Ein Abendspaziergang einen Waldweg hinauf auf ca. 800 bis 850 m Höhe, um von der Hektik des Arbeitstages etwas Abstand zu bekommen.



Da begegnet einem keine Menschenseele, da herrscht Natur pur um einen herum. .... Und fleißiges Futtern ... alles, was am Wegrand an Blättern vorhanden ist, wird abgeknabbert.



Auch drei Raupen haben sich systematisch von Blatt zu Blatt gefressen.




Von einem C-Falter habe ich Anfang August ein Foto aufgenommen. So zum Vergleich, was aus der Raupe mal wird ...










Foto veröffentlicht von Olaf Leillinger unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bei
http://de.wikipedia.org/wi
ki/Flohkraut-Eule









Die beiden Raupen des "Mittleren Weinschwärmers" sitzen hier auf den Bildern an Weidenröschen (Epilobium), fressen aber auch die Blätter des Springkrauts und von Fuchsien. Sehr selten sind sie auf Weinblättern anzutreffen, wie der Name eigentlich suggeriert.

Und auch hier zum Vergleich ein Bild aus Wikipedia.
"Dieses Werk wurde von seinem U…